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Mediation in Nachbarschaftssachen

 

Ein guter Nachbar ist jemand, der dir über den Gartenzaun zulächelt
- aber nicht darüber klettert. (Arthur Bär)

 

Eine gute Nachbarschaft wünscht sich jeder, die Anlässe für Auseinandersetzungen unter Nachbarn sind jedoch vielfältig: Pflanzabstände, Überwuchs, Überbau, Geräusche, Gerüche und vieles mehr.

 

Dies alles führt  häufig zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung, die zwar eine Entscheidung, aber nicht immer eine endgültige Befriedung der Situation mit sich bringt. Daher kommt es nicht selten bald zum Anlass für den nächsten Streit.

 

Anders wird im Rahmen einer Mediation verhandelt. Zunächst legen Sie zusammen mit Ihrem Nachbarn fest, worüber gesprochen werden soll. Handelt es sich allein um ein konkret anstehendes Problem, das gelöst werden muss? Oder ist die nachbarschaftliche Situation eventuell schon länger beeinträchtigt und soll in diesem Zusammenhang mit zur Sprache gebracht werden?

Nachdem feststeht, was geklärt werden soll,  können Sie Ihrem Nachbarn nun Ihre Sicht des Problems mitteilen und sich im Gegenzug seine Sicht anhören.

Dabei gehen wir im weiteren zusammen vertieft auf die jeweilige Interessenslage ein und erarbeiten gemeinsam Lösungsmöglichkeiten. Am Schluss steht eine Vereinbarung, die eine einvernehmliche und faire Regelung enthält.

 

In der Mediation erfolgt eine Lösung nicht über Ihren Kopf hinweg durch einen Dritten, sondern gemeinsam durch die Beteiligten.

Dadurch  wird die gefundene Regelung auch gemeinsam getragen und der Streit endgültig beigelegt.

Einzige Voraussetzung ist die Bereitschaft an einem geleiteten Gespräch teilzunehmen und eine gemeinsame Lösung herbeiführen zu wollen.

 

Das obligatorische Schlichtungsverfahren nach dem Schlichtungsgesetz:

Bei bestimmten Nachbarschaftskonflikten ist vor Klageerhebung die Durchführung eines Schlichtungsverfahrens zwingend  vorgeschrieben.

Auch in diesen Fällen stehe ich Ihnen gerne als Gütestelle nach dem bayerischen Schlichtungsgesetz zur Verfügung.

 

Zu den Voraussetzungen und zum Verfahren finden Sie Informationen in den Broschüren des Staatsministeriums der Justiz:

  • "Rund um die Gartengrenze (2014)" und
  • "Schlichten statt Prozessieren (2014)".